Ja!
Scheiden tut weh
Im Schmerz liegt eine gelebte Liebe verborgen
Sie wird ein letztes Mal wehtun
Sucht ihren Platz in dieser Welt, wie ein ungeborenes Kind
Es hilft nicht gegen den Schmerz zu kämpfen
Lass dich auf ihn ein und bündle seine enorme Kraft
Lenke den Schmerz aus dem Tunnel
Leben wird immer ins Licht geboren
Nimm es mit Liebe in deine Hände
Sie bilden den Anfang auf Zukunft
"Alles wird gut am Ende."
Ja!
Ihr kuschelt euch unter meine Flügel
Wir schauen auf den Tag zurück
Ich frage nach, ob euch noch was bedrückt
Alles darf raus auch der kleinste Krümel
Mal zeigt sich Angst, mal die Wut
Tauchen Fragen auf und Bilder
Ihr wisst: "Reden ist Gold, Schweigen ist Silber."
Einander verstehen erzeugt neuen Mut
Fließen Tränen, reinigt die Seele ihren Grund
Das Herz lacht, wenn wir glücklich sind
Selbst Indianer kennen Schmerzen schon als Kind
Gefühle fühlen hält uns Menschen gesund
"Lasst sie euch niemals verbieten!"
Sanft legt sich mein Kuss auf eure Stirn
Ihr lauscht der Geschichte, es leuchtet der Stern
Mein Lied wird in den Schlaf euch wiegen
am Abend
Zur Mittsommernacht geboren eine Romanze
Seidig ihr Körper und hauchzart ihr Klang
Selig schlummernd in der Wiege
Nichts ahnend von ihrer Stärke in den saftig grünen Trieben
Scharfe Sinne auf zerbrechlicher Seele
Träumend in der Welt voller Zwischentöne
Ohne Filter schwingend zwischen Moll und Dur
Ihr erstes Lied spielend gelernt von der Mutter
Leidenschaft in ihr wuchs, die durstig machte
Sie fand einen Meister, fand ihr großes Idol
Heiteres Üben mit dem Vater im Duett
Musik macht sie glücklich, Musik macht sie liebend und frei
Aus den Augen verloren, aber niemals vergessen
In die Jahre gekommen, wortlos verklungen
Belebter Geist, tiefe Emotionen, reifer Körper fordern ein Ventil
Lieblich erregt beginnt sie erneut zu klingen