Gesichter erblühen wie Blumen, lächelnd die Sonne begrüßend.
Danke von Herzen & Auf Wiedersehen!
Zwei Traumtänzer und ein Tango.
Ein Hauch von Ewigkeit —
zwischen Gewinnen und Verlieren im Spiel des Lebens.
&
Ehrenamtliche Hospizbegleitung
Wenige Tage vor seinem Tod saßen wir beieinander. Inmitten von sicht- wie spürbarer Vergänglichkeit umgab uns kein kaltes Schweigen, vielmehr eine ganz lebendige, warme Nähe. Eine Nähe, die so stark war, dass sie die quälende Angst im Raum sanft beruhigte und in eine unberührte, tragende Stille verwandelte.
In diesen Moment hinein schenkte ich ihm mein Gedicht „TraumTänzer“. Dessen Zeilen sind inspiriert von unseren Begegnungen, den Spielpartien und der Kunst des Lebens, wenn eine Krankheit dir alles nimmt. Genau vor diesem Besuch haben sie sich um einen Satz vollendet. Wir sahen uns das letzte Mal — wusste es nicht, fühlte es aber. Dank des gemeinsamen Erinnerns sind sie (s)ein unvergängliches Strahlen durch Raum und Zeit — nicht nur für mich.
Im Licht jener Dämmerung reichten sich Hände, während Liebe sanft der Seele Flügel trocknete — bereit zum Flug und wissend, sie bleibt.
Wer mutig ist und offen für ein „Stirb, bevor du stirbst”, der lasse sich von den Worten führen und der Musik dazwischen in den Himmel tanzen.
In tiefer Verbundenheit — ein friedvolles & gesegnetes Erwachen im Sein.
Zur Erinnerung an einen wundervollen Menschen Gewidmet Herrn L., *1964 - †2025
Es ist der Schmetterling, der die sterbende Raupe ans Fliegen erinnert.